Mallorca will Formel-1 Rennen auf die Insel holen

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Mallorca will Formel-1 Rennen auf die Insel holen. Doch es fehlen noch Investoren.

Die Politiker von Mallorca sind vom Projekt, die Formel-1 auf die Baleareninsel zu holen, recht angetan. Doch scheinen der neuen politischen Führung von Mallorca entsprechende Gelder zur Umsetzung nicht vorzuliegen. Ein finanzstarker Investor ist bisher noch nicht gefunden.

Außer Zweifel steht jedoch, dass die Autorennen der Formel-1 auf Mallorca Zehntausende nach Mallorca locken und der Insel gute finanzielle Gewinne bringen würden. Außerdem würde die Formel-1 auf der ganzen Welt gute Werbung für die Baleareninsel bringen. Mehr als 500 Millionen Zuschauer würden weltweit die 19 Rennen am Fernseher verfolgen.

Ein enger Mitarbeiter des Formel-1-Bosses Bernie Ecclestone habe sich das entsprechende Gelände auf Mallorca bereits angesehen und für gut geeignet befunden. Auch laufen schon Verfahren zur Genehmigung von Bauland an der Autobahn zum Flughafen. Hier ist der Bau eines Rennsportzentrums unmittelbar gegenüber der geplanten Rennstrecke geplant.

Das Gelände ist über 400.000 Quadratmeter groß. Strecken für verschiedene Motorsportrennen und Tribühnen für etwa 90.000 Zuschauer sollen hier entstehen. Außerdem Parkplätze und Landemöglichkeiten für Hubschrauber.

Doch das wichtigste Problem dieses Bauvorhabens muss noch gelöst werden: Es müssen Investoren für etwa 200 Millionen Euro gefunden werden. So viel wird dieses Projekt kosten, und die öffentlichen Kassen sind leer. Doch allein für den Verkaufserlös an Eintrittskarten für ein Wochenende werden 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt, denn pro Eintrittskarte werden 150 Euro gerechnet. Somit scheint es ein lohnendes Objekt für Investoren zu sein. Außerdem könnte die Rennstrecke auch für andere Motorsportrennen genutzt werden, so dass sich nach 5 Jahren die Investitionen amortisiert haben könnte. Außerdem bietet Mallorca bereits die notwendige Infrastruktur für solche Events, wie Flughafen, Hotels etc.

Bisher scheint die Suche nach entsprechenden Investoren jedoch ohne Erfolg geblieben zu sein. Auch erheben sich skeptische Stimmen, wie zum Beispiel von Foirmel-1-Experte Willi Weber (ehemaliger Manager von Formel-1-Star Michael Schumacher). Er hätte die Formel 1 gern vor der haustür, denn er wohnt auf Mallorca. Dennoch hält er die Berechnungen für ein Hirngespinst, durch die Eintrittsgelder das Antrittsgeld finanzieren zu können. Für Weber ist die Formel-1 ein Minusgeschäft.

Es bleibt abzuwarten, ob sich das geplante Projekt bis zum Jahr 2014 die Formel-1-Rennen auf Mallorca zu organisieren, tatsächlich realisieren lässt. Für die Baleareninsel Mallorca wäre es das bisher größte Projekt der Inselgeschichte.

Stephan Tripp

Foto: Markus Lenk

Datum: 23.07.2011

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