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Mallorcas Strände: Alcúdia, Muro, Mondragó und Es Trenc

Alcúdia und Playa de Muro: lange Sandküste, zwei Strandcharaktere

Der mehr als drei Kilometer lange Strand von Alcúdia verbindet feinen Sand und flaches Wasser mit ausgewiesenen Rettungsabschnitten und Holzstegen an einzelnen Zugängen. Am Sporthafen liegt eine mehrere Kilometer lange Promenade; Richtung Playa de Muro wird die Küste weniger erschlossen und ruhiger. Die Tourismusinformation nennt eine Busanbindung zum Strand. Für einen Strandtag mit Promenade und Angeboten nahe dem Hafen passt der Alcúdia-Abschnitt; wer eine längere, weniger bebaute Küste bevorzugt, findet sie im Abschnitt Richtung Playa de Muro.

Strand und Steg bei Playa de Muro auf Mallorca Breiter Sandstrand mit flachem Meer, langem Holzsteg und Bergen im Hintergrund bei Playa de Muro auf Mallorca. Foto: Alesia Belaya

Playa de Muro ist 5,2 Kilometer lang und in vier Abschnitte eingeteilt: Sector I, Sector II, Es Comú und Es Capellans. Für alle nennt die Regionaltourismusinformation klares Wasser, feinen Sand und geringe Wassertiefe. Der TIB-Fahrplan der Linie 315 (Sa Pobla–Badia d’Alcúdia, gültig ab 1. März 2026) führt Haltestellen in Platja de Muro auf, darunter Las Gaviotas und Platja de Muro. Die Haltestellen und Fahrten der TIB-Linie 315 sind im Betreiberfahrplan ausgewiesen.

S’Amarador und Sa Font de n’Alis: Buchten im Naturpark Mondragó

S’Amarador ist ein 145 Meter langer Sandstrand im Naturpark Mondragó. Pinien, Dünen und ein kleiner See an der Mündung eines Bachs prägen den Zugang. Zur benachbarten Bucht Sa Font de n’Alis führt ein Küstenpfad. Dort nennt die Tourismusinformation Baden, Spielen im Sand und Schnorcheln als Aktivitäten.

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Es Trenc: offener Sandstrand und Dünen im Süden

Es Trenc zieht sich fast zwei Kilometer an einer geschützten Dünenlandschaft entlang. Die Küste gehört zum Naturgebiet Es Trenc-Salobrar de Campos; dahinter liegen Salinen und Feuchtgebiete, die Zugvögeln als Rastplatz dienen. Für Autos gibt es kostenpflichtige Parkplätze. Die regionale Tourismusinformation nennt auch die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei der Wahl des Strandtags unterscheidet sich Es Trenc damit von den erschlossenen Nordküstenabschnitten: Hier stehen offene Dünen und die geschützte Landschaft im Vordergrund.

Zugänge und Besuchsablauf am Strand

Für einen Tag in Mondragó lässt sich S’Amarador als erster Badehalt mit der Nachbarbucht verbinden: Vom Parkplatz führt der Weg in etwa fünf Gehminuten zum Sandstrand. Anschließend verläuft der 400 Meter lange Pfad an der Küste entlang nach Sa Font de n’Alis. Damit gehören Parkplatzweg und Buchtenverbindung als zwei verschiedene Abschnitte zum Besuch. Der Küstenweg verbindet das Baden mit einem Spaziergang zwischen den beiden Buchten; für den Weg eignet sich festes Schuhwerk.

An ausgewählten Zugängen in Alcúdia erleichtern Holzstege auch Besuchern mit eingeschränkter Mobilität den Weg zum Strand. Hinzu kommen die ausgewiesenen Rettungsabschnitte. Die Promenade am Sporthafen verbindet den Strandaufenthalt mit einem Spaziergang am erschlossenen Küstenabschnitt. Bei einem Aufenthalt in Can Picafort bietet die lange Sandküste der Bucht weitere Strandabschnitte zur Auswahl.

Bei Playa de Muro entscheidet der gewünschte Komfort über den Abschnitt: Sector I, Sector II und Es Capellans bieten Hotels und Restaurants; Es Comú steht für einen unerschlossenen Naturbereich. Für einen Tag mit gastronomischer Versorgung passen deshalb die erschlossenen Abschnitte. Es Trenc besitzt kostenpflichtige Parkplätze; bei der Anfahrt mit dem Auto gehören diese Parkkosten zur Planung von Mietwagen und Parken auf Mallorca.