Keine Sandaufschüttung - Hotelbuchungen auf Mallorca rückläufig

Keine Sandaufschüttung - Hotelbuchungen auf Mallorca rückläufig
Keine Sandaufschüttung - Hotelbuchungen auf Mallorca rückläufig

Dass der Strand von Cala Agulla bei Cala Ratjada auf Mallorca mit Sand von der Nordküste aufgeschüttet wird, dagegen sprach sich jetzt eine Kommission des balearischen Umweltministeriums aus. Um den erodierten Sand von Cala Agulla in der Gemeinde Capdeperar an der Nordostküste von Mallorca zu regenerieren, sehen die kritisierten Pläne der spanischen Küstenschutzbehörde vor, dass rund 120.000 m³ Sand aus dem Meer vor Estellencs und Banyalbufar entnommen werden. Dass die möglichen Folgen wie auch Alternativen auf Mallorca nicht genügend geprüft worden seien, wenden nun allerdings Vertreter des Umweltministeriums ein. Eines der Argumente ist, dass der Sand aus dem Gebiet der Tramuntana über andere Eigenschaften verfüge als der an der Cala Agulla.

Von den Gemeinden Andratx, Estellencs und Banyalbufar wird nun vernommen, dass der Meeresgrund im betroffenen Gebiet unter Schutz gestellt werden soll. Dafür ist bereits eine Unterschriftensammlung ins Leben gerufen worden. Gefordert wird die Sandaufschüttung seit Jahren von den Hoteliers der Gemeinde Capdepara. Zu einem großen Problem geworden ist nämlich der Sandstrand an der Playa von Cala Agulla, der im Sommer von zahlreichen Touristen besucht wird. Dort zeigt sich bereits vielerorts der felsige Untergrund.

Den schlechtesten August seit dem Jahr 2000 mussten die Hotels auf Mallorca verzeichnen. Im Vergleich zum Jahr 2008 sank die Zahl der Übernachtungen auf den Balearen um 8,6% auf 8,68 Millionen. Registriert wurden solch schlechte Werte auf Mallorca letztmalig während der Wirtschaftskrise um die Jahrtausendwende. Damals diskutierte man auf Mallorca auch lebhaft über die von der balearischen Landesregierung eingeführte Umweltsteuer „Ecotasa“. Die 9-Millionen-Marke war im August dann allerdings seit dem Jahr 2003 stets überschritten worden.

Im Hinblick auf die Zahl ausländischer Touristen fiel der Rückgang besonders eminent aus. Um 10% ging in diesem Bereich die Zahl der Übernachtungen nach unten. Durchschnittlich lag die Zimmerbelegung bei 82%, was aber immer noch dem höchsten Wert ganz Spaniens entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Preise um 3,3%.

Datum: 04.10.2009

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