Südosten Mallorcas: Markt, Buchten und Naturstrand
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Im Südosten Mallorcas liegen Santanyí mit seinem Markt, die kleinen Buchten von Cala d’Or, Hafenorte und der Naturraum Es Trenc-Salobrar de Campos. Die Orte bieten unterschiedliche Ausgangspunkte: Ortskern und Markttag, einzelne Badebuchten, Hafenatmosphäre oder einen langen Strand in geschützter Landschaft.
Felsküste im Südosten Mallorcas mit Pinien, Häusern und einem Segelboot.
Foto: Alesia Belaya
Santanyí: Markt im gewachsenen Ortskern
Mittwochs und samstags das ganze Jahr über füllen mehr als 150 Marktstände die Plaça Major und die umliegenden Straßen. Angeboten werden lokale Produkte, Kleidung, Accessoires und Kunsthandwerk; kleine Geschäfte ergänzen den Bummel. In den Cafés gehört pa amb oli zu den typischen Frühstücken: Brot mit Tomate und Olivenöl, dazu Wurst oder Käse. Galerien und Werkstätten prägen die Gassen. Der Ortskern liegt im Inselinneren; für einen anschließenden Badetag geht es zu einem eigenen Küstenziel. Wer den Aufenthalt im Ort als Ausgangspunkt plant, findet auch Unterkünfte in Santanyí.
Zu den Küstenzielen der Gemeinde zählen der Naturpark Mondragó, Cala Llombards, der Leuchtturm von Ses Salines und der Hafen von Cala Figuera. Damit lässt sich ein Marktvormittag mit einem andersartigen Nachmittagsziel verbinden: Naturpark, Bucht, Leuchtturm oder Hafen.
Cala d’Or: mehrere kleine Buchten
Cala d’Or ist durch mehrere kleine Buchten gegliedert. Caló de ses Dones ist von niedrigen Felsen flankiert und endet in einem kleinen feinsandigen Uferabschnitt; dahinter liegen terrassenförmige, mit Sand bedeckte Liegeflächen. Für die Gegend nennt die regionale Tourismusseite sowohl die Anreise mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier prägen einzelne Strandbuchten den Badetag.
Cala Llombards: Strand, Pinien und Felsküste
Auch Cala Santanyí und Cala Llombards unterscheiden sich von den Buchten Cala d’Ors. Cala Llombards liegt laut regionaler Tourismusseite sieben Kilometer von Santanyí entfernt. Heller, feiner Sand trifft auf Pinien; an den Seiten führen kleine Treppen durch die Felsen zum Wasser. Niedrige Bootsanleger und ein natürlich durch Wellenerosion entstandener Felsbogen geben der Bucht weitere erkennbare Merkmale. Unmarkierte Wege führen durch Buschland an Klippen entlang zu benachbarten Buchten; geeignetes Schuhwerk gehört zur Küstenwanderung. So steht einem kurzen Strandaufenthalt eine naturgeprägte Küstenwanderung gegenüber.
Cala Figuera: Fischerhafen und traditionelle Anlegestellen
In Cala Figuera lohnt sich der Blick auf Caló d’en Busques: Der geschützte Fischerhafen zeigt Holzboote, kleine Fischerhäuser und traditionelle Anlegestellen. An den Häusern und im Hafenbereich gehören auch trocknende Fischernetze zum beschriebenen Ortsbild. Damit erhält der Besuch einen anderen Schwerpunkt als der Marktbummel im Inselinneren oder die Badebuchten: Im Vordergrund stehen Hafenarbeit und die bauliche Beziehung zwischen Häusern, Booten und Wasser.
Colònia de Sant Jordi und Es Trenc: langer Strand im Naturgebiet
Colònia de Sant Jordi liegt nahe dem Strand Es Trenc. Der fast zwei Kilometer lange Sandstrand gehört zum Naturgebiet Es Trenc-Salobrar de Campos. Salinen, Dünen und Feuchtgebiet prägen die Landschaft; im Feuchtgebiet wurden laut Regionalinformation mehr als 170 Vogelarten identifiziert. Öffentliche Verkehrsmittel sind als Anreisemöglichkeit genannt. Im Vergleich zu den kleineren Buchten bei Cala d’Or ist Es Trenc ein langer offener Strand in geschützter Landschaft. Cala Pi ergänzt die südlichen Küstenziele um eine weitere Bucht.
Für den Marktvormittag bietet sich Santanyís Ortskern an; Cala d’Or bündelt kleine Buchten, Cala Llombards verbindet Sand mit Pinien und Felsküste, Cala Figuera steht für den Fischerhafen und Es Trenc für den langen Naturstrand. Weitere Strände und Buchten Mallorcas lassen sich nach Küstenform vergleichen.