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Osten und Nordosten Mallorcas: Strände, Küstenweg und Geschichte

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Zwischen Cala Millor, Sa Coma und Cala Ratjada liegen breite Strände, geschützte Buchten und ein Küstenweg bis zum Leuchtturm von Capdepera. Im Hinterland ergänzen Artà und Manacor historische Ziele; Porto Cristo verbindet Strand und Hafen. Die Wahl hängt davon ab, ob der Urlaubstag am Sandstrand, auf einer Küstenroute oder in einem Ortskern beginnen soll.

Osten und Nordosten Mallorcas Ortsansicht von Artà mit historischer Bebauung und belebter Straße auf Mallorca Foto: Alesia Belaya

Cala Millor und Sa Coma: lange Sandstrände

Der Strand von Cala Millor ist fast zwei Kilometer lang. Eine Promenade mit Radweg führt in Richtung S’Illot. So lassen sich Baden und ein längerer Spaziergang am Meer verbinden. In Sa Coma misst der Strand mehr als 850 Meter. Zwischen beiden Stränden liegt die geschützte Halbinsel Punta de n’Amer mit einem Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert. Der Strandtag kann dort um einen Besuch an der Küste ergänzt werden.

Cala Ratjada: Buchten, Markt und Leuchtturmweg

In Cala Ratjada setzt Cala Agulla einen eigenen Akzent: Der Strand ist 520 Meter lang, liegt im Naturpark der Halbinsel Llevant und ist von Pinien umgeben. Etwa 50 Meter entfernt liegt die kleinere Cala Moltó. Son Moll liegt am Ende des Küstenwegs auf der Ortsseite; Cala Gat ist eine kleine Bucht auf dem Weg zwischen Leuchtturm und Fischerhafen. Der Küstenweg beginnt bei Cala Lliteres, führt über Torre Esbucada aus dem 16. Jahrhundert zum Leuchtturm von Capdepera und weiter bis Son Moll. Die örtliche Tourismusinformation gibt sechs Kilometer, rund anderthalb Stunden und einen leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad an. Einzelne Abschnitte sind steil; dafür werden feste Schuhe empfohlen.

Auch die Markttage unterscheiden die beiden Ortskerne: In Cala Ratjada findet der Wochenmarkt samstags von 8 bis 13 Uhr an der Plaça dels Pins statt, in Capdepera mittwochs zur selben Zeit an der Plaça de l’Orient. Der Leuchtturm von Capdepera ist seit 1861 in Betrieb; bei klarer Sicht reicht der Blick bis Menorca.

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Capdepera und Artà: Geschichte über der Küste

Die Burg von Capdepera stammt aus dem 14. Jahrhundert. Zu sehen sind ausgedehnte Mauern, ein Wehrturm, eine Kirche, restaurierte Häuser und eine Zisterne. Die Gemeinde umfasst außerdem Küstenziele wie Cala Mesquida, Canyamel und Cala Agulla. Artà verbindet den Ortskern mit dem Heiligtum Sant Salvador: Festung und Heiligtum stammen ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert, der Aufstieg umfasst 180 Stufen. Am Stadtrand liegt Ses Païsses, eine talayotische Siedlung mit Anfängen um 850 v. Chr. Damit stehen in Capdepera Burg und Küstenblick, in Artà Ortsbesuch und Archäologie im Vordergrund.

Porto Cristo und Manacor: Hafen oder Museum

Porto Cristo ist der Naturhafen von Manacor. Der Ort verbindet seinen Strand an der Hafenbucht mit Fischer- und Sporthafen; die Cuevas del Drach liegen in der Nähe. Manacor liegt dagegen im Inselinneren. In der Torre dels Enagistes aus dem 14. Jahrhundert zeigt das Museu d’Història Funde aus prähistorischer, römischer, frühchristlicher und islamischer Zeit sowie moderne mallorquinische Kunst.